Interaction Design

Interaction Design beschreibt die Gestaltung von Interaktionen zwischen Nutzern und digitalen Systemen. Der Fokus liegt darauf, wie Menschen mit Interfaces umgehen – also was passiert, wenn geklickt, getippt, gescrollt oder gewischt wird, und wie das System darauf reagiert.

Ziel von Interaction Design ist es, Abläufe verständlich, vorhersehbar und angenehm zu machen. Dazu gehören unter anderem Navigation, Klickverhalten, Animationen, Rückmeldungen (Feedback), Ladezustände und Übergänge zwischen einzelnen Aktionen.

Gutes Interaction Design sorgt dafür, dass Nutzer intuitiv verstehen, was sie tun können und was als Nächstes passiert. Es reduziert Unsicherheit, verhindert Fehler und vermittelt Kontrolle über das System. Dabei geht es weniger um visuelle Gestaltung als um Verhalten und Logik.

Interaction Design steht in enger Beziehung zu Usability und User Experience. Während das visuelle Design das Erscheinungsbild bestimmt, definiert Interaction Design, wie sich eine Anwendung „anfühlt“ – und ob sie als flüssig, nachvollziehbar oder frustrierend wahrgenommen wird.

Zuletzt aktualisiert am 04.02.2026 von Xenia Ortlepp.

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